Deutschland: Gurtenpflicht bei Busreisen
(djd/pt). Der Reisebus auf Erfolgskurs: Nach der neuesten Untersuchung der "Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen" wird der Trend zu Busreisen anhalten.
Die Potenzialfrage der Reiseanalyse 2004 ergab, dass immerhin 23,1 Prozent der Deutschen, also fast ein Viertel, in den nächsten drei Jahren mit dem Bus verreisen wollen. Vor vier Jahren lag dieser Wert erst bei 18,5 Prozent. Vor allem Städtetouren sowie höherwertige Rund- und Studienreisen mit diesem Verkehrsmittel sind aktuell sehr gefragt.
An Busreisen schätzten die Passagiere schon immer den Komfort, die Geselligkeit und nicht zuletzt auch die Sicherheit. Damit das Busreisen in Deutschland noch sicherer wird, wurde zum 1. April 2004 die Anschnallpflicht in Reisebussen eingeführt. Der Busfahrer muss seine Fahrgäste auf diese neue Vorschrift hinweisen, bei Nichtbefolgen droht dem Passagier ein Busgeld von 30 Euro.
Um die Akzeptanz der Gurtpflicht zu erhöhen, hat der bayerische Sitzhersteller Grammer mit dem "Gran Turismo" nun einen Komfort-Passagiersitz entwickelt, der nicht nur durch die erhöhte Rückenlehne mit dem integrierten 3-Punkt-Rückhaltesystem die Sicherheit wesentlich erhöht, sondern den Tragekomfort aufgrund der optionalen Gurthöheneinstellung deutlich steigert.
Das System bietet ausreichend Schutz, ohne die Bewegungsfreiheit einzuschränken. Auch an Kinder wurde gedacht: Mit einer optionalen Isofix-Anbindung können Kindersitze sicher befestigt werden.
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| Bild: djd/Grammer AG Seating Systems |
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